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Allgemein, Weiterbildung

Heißausbildung in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule

Am 17. Oktober 2026 durfte ein Atemschutztrupp unserer Feuerwehr an der Heißausbildung in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule teilnehmen. Vor Ort wurden der Gruppenkommandant sowie der Atemschutztrupp – bestehend aus Truppführer und den Truppmännern 1 und 2 – nach dem aktuellen Vorgehensschema geschult. Ausbildung: Türöffnung & Rauchbeurteilung Zu Beginn stand die richtige Türöffnungstechnik im Fokus: Wie öffnet man Türen, die nach innen oder nach außen aufgehen? Wie beurteilt man den Rauch, seine Farbe, Geschwindigkeit und Richtung? Wie führt man eine Rauchkühlung korrekt durch?  Nach dieser Einweisung rüstete sich der Trupp vollständig aus und bereitete sich auf den Brandcontainer vor – eine Anlage, in der echte Zimmerbrände mit hoher Hitze und stark eingeschränkter Sicht realistisch simuliert werden. Übungseinsatz: Menschenrettung & Brandbekämpfung Der Übungseinsatz lautete: Menschenrettung von zwei Personen (Dummies) und anschließende Brandbekämpfung. Unter schwerem Atemschutz, mit Wärmebildkamera und Löschleitung betrat der Trupp den stark verrauchten Container. Sofort begann die systematische Suche nach den vermissten Personen. Sobald die Dummies gefunden wurden, meldete der Trupp dies über Funk an die Atemschutz-Außenüberwachung und leitete unverzüglich die Crashrettung ein. Beide Personen konnten rasch aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Brandbekämpfung im Innenangriff Nach der erfolgreichen Rettung kehrte der Trupp erneut in den Brandcontainer zurück, um die Brandbekämpfung durchzuführen. Mit der Löschleitung und durchgehender Funkkommunikation mit dem Gruppenkommandanten wurde der Brand kontrolliert niedergeschlagen und der Raum Schritt für Schritt gesichert. Nach Abschluss aller Aufgaben konnte unser Atemschutztrupp die Heißausbildung erfolgreich bestehen – ein wichtiger Schritt für die Sicherheit und Professionalität im realen Einsatz.
Bericht und Fotos: Pelzl Bernhard