Am Morgen des 21. Februar 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Spielfeld aufgrund der andauernden massiven Schneefälle alarmiert, um Aufräumarbeiten im Gemeindegebiet von Spielfeld durchzuführen. Ausgangspunkt der Aktion war eine Befehlsausgabe der Marktgemeinde Straß, die um 08.30 Uhr im Mehrzwecksaal in Szene ging. Die teilnehmenden Elemente: Gemeinde Straß mit ihrem Bürgermeister Johann Lappi, der Amtsleiter Fritz Deutschmann, der Einsatzleiter von der FF Spielfeld Michael Rode und zahlreiche Bauhofmitarbeiter der Gemeinde.
Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Straß, Vogau und Gersdorf führte dann die FF Spielfeld die Einsatzorganisation durch. Im Rüsthaus Spielfeld fand um 09.00 Uhr auch die Lagebesprechung mit allen Verantwortlichen der vier eingesetzten Feuerwehren statt, wo sich Michael Rode vorerst ein Bild über Personalstärke und eingesetzte KFZ verschaffte sowie im Anschluss die stark betroffenen Einsatzgebiete zuwies. Diese waren hauptsächlich im Gemeindegebiet von Spielfeld zu finden. Jede Menge zu tun gab es im Katzengraben, an der L671, an der Obegger Straße, im Bereich der Rehwiese, am Oberen Graßnitzberg, am Hochgraßnitzberg und am Rosenberg. Im Gegensatz zum Vortag, wo hauptsächlich LKW´s bzw. andere Fahrzeuge zum Stillstand kamen und diese abgeschleppt werden mussten, fand am heutigen Tag ausschließlich die Räumung von umgestürzten Bäumen auf diversen Straßenabschnitten statt. Dabei war schnell klar, dass sich die Motorsäge als wichtigstes Gerät des heutigen Einsatzes darstellte.
Kurz notiert: Im Einsatz waren insgesamt 44 Florianis von vier Feuerwehren der Marktgemeinde Straß, männlich und weiblich versteht sich. Auf den Straßen bewegten sich sieben mit Ketten montierte Fahrzeuge, die am Ende alle unfallfrei zu ihren Standorten zurückkehren konnten. Dafür gab es großes Lob von Bgm. Johann Lappi, der sich mehrmals am Tag vor Ort über die Einsatzszenarien erkundigte und gemeinsam mit Rode die Lage immer neu beurteilte. Lappi kündigte bereits am Morgen an, dass die Marktgemeinde Straß die Kosten für die Verpflegung übernimmt. „Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, freute sich Einsatzleiter Michael Rode. Ein weiterer Dank geht an die drei helfenden Feuerwehren, die sich großartig präsentierten und in unserer Heimat ganze Arbeit leisteten.











